Ein neuer Hund bringt nicht nur sein Alter mit. Auch Genetik, Herkunft, bisherige Erfahrungen, Entwicklungsstand und bereits gelernte Strategien beeinflussen, was er in seinem neuen Zuhause braucht.

Deshalb gibt es für die ersten Tage nicht den einen Fahrplan, der für jeden Hund passt. Entscheidend ist, euren Hund zu beobachten, Erwartungen einzuordnen und Schritt für Schritt herauszufinden, welchen Rahmen er bereits braucht – und was er überhaupt schon leisten kann.

Erst kennenlernen, dann Erwartungen stellen.

Kein Hund startet bei null. Auch wenn ihr euch gerade erst kennenlernt, bringt dein Hund bereits einiges mit: seine genetischen Voraussetzungen, seinen Entwicklungsstand, Erfahrungen und Strategien, die ihm bisher geholfen haben.

Was dabei eine Rolle spielen kann:

Ein neuer Hund muss nicht vom ersten Tag an alles können. Gleichzeitig bedeutet Ankommen nicht, dass es zunächst gar keine Regeln geben sollte.

Ein ruhiger, vorhersehbarer und verständlicher Rahmen hilft eurem Hund dabei, seinen neuen Alltag kennenzulernen – und euch dabei, ihn besser einzuschätzen.

Ruhe ermöglichen
Nicht jeder neue Eindruck muss sofort erlebt werden.

Abläufe vorhersehbar machen
Füttern, Ruhe, Spaziergänge und Übergänge bekommen Struktur.

Räume & Grenzen klären
Was darf der Hund? Wo braucht er Unterstützung oder einen klaren Rahmen?

Beobachten
Wie reagiert er auf Nähe, Distanz, Ressourcen, Menschen, Hunde und Umweltreize?

Erwartungen überprüfen
Was kann dieser Hund in dieser Situation bereits leisten?

Verantwortung passend geben
So viel Freiheit wie möglich – so viel Rahmen wie nötig.