Viele Hunde können Kommandos – und trotzdem funktioniert der Alltag nicht. Der Basiskurs Erziehung richtet sich an Menschen, die das Zusammenleben mit ihrem Hund klar, fair und alltagstauglich gestalten möchten. An Menschen, die nicht nur Signale trainieren, sondern durch verständliche Kommunikation eine tragfähige Beziehung aufbauen möchten. Und ja: Falls Sitz und Platz noch ein Thema sind, lernt dein Hund auch das.
Im Basiskurs lernst du, wie aus einzelnen Übungen verlässlicheres Alltagsverhalten entstehen kann. Dabei arbeiten wir mit klarer Kommunikation, bewusster Körpersprache, Orientierung sowie einem fairen Umgang mit Regeln, Grenzen, Impulsen und Frust.
Wir betrachten, weshalb dein Hund in schwierigen Momenten nicht mehr ansprechbar ist, welche Rolle Kommunikation, Grenzen, Regulation und Orientierung spielen und was du verändern kannst.
Kennst du diese Situation?
Dein Hund weiss eigentlich, was du möchtest – aber sobald etwas Spannendes auftaucht, bist du nicht mehr Teil seiner Entscheidung.
- Vielleicht funktioniert der Rückruf auf dem Trainingsplatz – aber nicht, wenn ein anderer Hund auftaucht.
- Vielleicht kann dein Hund ruhig sitzen – solange nichts Spannendes passiert.
- Vielleicht kennt er deine Regeln – diskutiert aber jeden Tag erneut darüber.
Dann fehlt euch nicht zwingend noch ein weiteres Kommando. Oft fehlt das Fundament, auf dem Training im Alltag überhaupt tragen kann.
Das Ziel: Selbstregulation durch Kommunikation
Dein Hund sollte nicht dauerhaft darauf angewiesen sein, dass du ihm jeden einzelnen Schritt vorgibst.
Er soll lernen, sich innerhalb eines klaren Rahmens zunehmend selbst zu regulieren, Informationen wahrzunehmen und passendere Entscheidungen zu treffen.
Denn eine Beziehung entsteht nicht dadurch, dass einer ständig befiehlt und der andere ausführt. Sie entsteht durch Verständlichkeit, Rückmeldung, Verlässlichkeit und gegenseitige Wahrnehmung.
Erziehung beginnt deshalb nicht erst beim unerwünschten Verhalten. Sie entsteht in den vielen kleinen Alltagssituationen, in denen Regeln, Räume und Entscheidungen verständlich vermittelt werden.
Du musst nicht strenger und unfair werden. Du musst für deinen Hund verständlicher, klarer und verlässlicher werden.
Nach dem Kurs kannst du besser …
- erkennen, wann dein Hund noch lernen kann und wann die Situation bereits zu schwierig ist,
- deine Körpersprache, Stimme und Position gezielter einsetzen,
- Regeln und Grenzen klar vermitteln, ohne unnötige Härte,
- zwischen Training, Erziehung und Regulation unterscheiden,
- Ablenkungen sinnvoll steigern,
- Impulsivität und Frust nicht nur unterdrücken, sondern verständlich begleiten und Strategien beibringen
Denn Impulskontrolle bedeutet nicht nur, Verhalten zu unterdrücken. Der Hund soll lernen, trotz Erwartung oder Erregung wieder ansprechbar zu werden und eine andere Strategie wählen zu können. - Orientierung fördern, statt deinen Hund ständig zurückrufen oder korrigieren zu müssen.
Lebe MIT deinem Hund und nicht FÜR deinen Hund, als Teil der Familie. Dein Hund darf Teil deines Lebens sein, ohne dass sich euer gesamter Alltag nur noch nach seinen momentanen Bedürfnissen richtet.



Daten
| Donnerstag | 20.8. / 27.8. / 3.9. / 10.9. / 17.9. in Innerberg | 9.00 – 10.00 Uhr |
| Dienstag | 13.10. / 20.10. / 27.10. / 3.11. / 10.11. beim Studerstein Park | 9.00 – 10.00 Uhr |
Investition in dein Mensch – Hund Team
| Für 5 Lektionen à 1 Stunde | Total CHF 300.- (exkl. MWST) |
Maximale Teilnehmerzahl: 6-8 Mensch – Hund Teams
Kursleitung: Nadia Renaudin, Sereina Binggeli
Voraussetzungen HundehalterIn
Dieser Kurs ist ohne Voraussetzungen buchbar.
Es wird aber empfohlen, sich vorab oder zeitgleich für das Heim-training „Hunds-Zuhause“ anzumelden – denn alles beginnt in den eigenen 4 Wänden.
Voraussetzungen Hunde
Alle Hunde (je nach Entwicklungsstand) ca. ab dem 5. Lebensmonat bis hin zum Senioren Alter, wie auch Handicap Hunde sind herzlich Willkommen.
Für wen ist der Erziehungskurs geeignet?
Der Kurs eignet sich für Junghunde und erwachsene Hunde, die grundlegende Alltagssignale lernen oder diese unter Ablenkung festigen sollen. Die Übungen werden an Entwicklungsstand, Persönlichkeit und Belastbarkeit angepasst. Bei starker Angst, ausgeprägter Leinenaggression oder anhaltender Überforderung klären wir gemeinsam, ob zunächst ein Einzeltraining sinnvoller ist.
Weitere Hinweise zum Kurs
Für den Kurs benötigen Sie Leine, Halsband und/oder Geschirr, Schleppleine und Leckerlis.
Treffpunkt
Donnerstag: Übungsplatz in Innerberg – Säriswil vom Familien-Hunde-Club, Schärgummenstrasse 104, 3044 Innerberg
Parkplätze sind vorhanden. Es hat ein Busbahnhof Säriswil, Wendeplatz unten an der Strasse – danach ca. 5 – 10 Minuten Geh Minuten.
Im Basiskurs Hundeerziehung in Bern lernst du, Rückruf, Leinenlaufen und Alltagssignale unter Ablenkung zu festigen und durch klare Kommunikation, Körpersprache, Impulskontrolle und Orientierung verlässlicher zu machen. Melde dich hier an:
Rückmeldungen
Im Kurs „Erziehung im Alltag“ geht man auf die jeweiligen Themen individuell ein. Sereina ist sehr kompetent und zeigt viel Geduld. Die Gruppengrösse ist perfekt und die Themen nicht überladen. Ich kann den Kurs wärmstens weiterempfehlen!
Fredy mit Charly
Carissima Sereina
Carol mit Diego
Herzlichen Dank nochmals für das gestrige Training. Es hat durch und durch gut getan. Entspannte Konzentration, super Betreuung und tolle Übungen. Waren gestern abend angenehm müde und zufrieden. Bin begeistert!
Häufige Fragen
Ist dieser Kurs auch für erwachsene Hunde geeignet?
Ja. Der Kurs eignet sich für Hunde ab ungefähr dem fünften Lebensmonat bis ins Seniorenalter. Die Anforderungen werden individuell angepasst.
Mein Hund kennt Sitz und Platz bereits. Ist der Kurs trotzdem sinnvoll?
Ja. Ein Schwerpunkt liegt darauf, bekannte Signale unter angemessener Ablenkung in den Alltag zu übertragen und die Orientierung am Menschen zu verbessern.
Der Basiskurs Hundeerziehung der Hundeschule NaSe in Bern verbindet Alltagstraining mit Körpersprache, Orientierung, klaren Regeln und der Förderung von Selbstregulation. Er richtet sich an Menschen, deren Hund Signale zwar kennt, sie unter Ablenkung, Erregung oder Frust aber noch nicht verlässlich umsetzen kann.
Ist der Kurs für unsichere oder reaktive Hunde geeignet?
Das hängt von der individuellen Belastbarkeit des Hundes ab. Bei starker Angst oder ausgeprägtem aggressivem Verhalten empfehlen wir zunächst eine persönliche Einschätzung oder ein Einzeltraining.
Was ist der Unterschied zwischen Hundetraining und Hundeerziehung?
Training vermittelt konkrete Fähigkeiten und Signale. Erziehung gestaltet das Zusammenleben, beispielsweise den Umgang mit Regeln, Grenzen, Frust, Ressourcen und alltäglichen Entscheidungen.
Wird im Kurs auch Leinenlaufen und Rückruf trainiert?
Ja. Leinenlaufen und Rückruf werden als Teil eines grösseren Fundaments aus Kommunikation, Orientierung und Ansprechbarkeit aufgebaut.
Impressionen vom Kurs






















































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